Stromerzeugung Februar 2022

Fast 70 % Strom aus Sonne, Wind, Biomasse und Wasser im Februar 2022 im Verhältnis zum Nettostromverbrauch. Niemand merkte es, das Stromnetz war genauso stabil wie bisher. Die Windanlagen erzeugten dabei 50 % Strom am Nettostromverbrauch. Ein neuer Rekord. Nettostromverbrauch ist der Strom, der aus der Steckdose kommt. Der Februar war somit ein Monat wie es nach der Regierung anteilsmäßig 2027 aussehen sollte. Erstaunlich war der hohe Exportüberschuss mit 6,03 TWh ist gleich 13,5 %. Das ist mehr als das doppelte der Atomstromproduktion. Deutschland hatte im Februar nur von den Ländern Norwegen, Schweden und Dänemark einen Importüberschuss, bei allen anderen Nachbarländern hatten wir einen Exportüberschuss. Der Exportüberschuss war deshalb so hoch, weil in den meisten Nachbarländer der Börsenstrompreis teuerer war als hierzulande. Die Sturmtief Ylena, Zeynep und Antonia bescherten uns diesen niedrigen Strompreis an der Börse, im Januar lag der Day ahead Preis noch bei über 16 Cent die kWh im Februar bei 13 Cent. In Frankreich war der Börsenstrompreis an manchen Tagen 50 % höher als in Deutschland. Viel Windstrom senkt den Strompreis. An vier Stunden im Februar war der Strompreis negativ. In dieser Zeit bekommen größere Solar- und Windanlagen keine Einspeisevergütung.

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