

Das Jahr 2022 war von der Energiekrise geprägt. Deshalb ist es für mich und vielleicht auch für Euch interessant, wie sich die Stromproduktion 2022 zusammensetzt. Ich habe dann gleich auch eine Grafik eingefügt über die Veränderung zu 2021. Erfreulich ist die Zunahme des Windstroms (+10 %) und des Solarstroms (+19 %). Interessant ist der Rückgang des Nettostromverbrauchs (ist der Strom, der aus der Steckdose kommt) um 4 % und das, obwohl es mehr E-Autos und Wärmepumpen gibt. Es wurde Strom gespart, das war erfreulich. Auf der anderen Seite hat aber der Kohlestrom zugenommen. Hier vor allem zu Gunsten des Exportüberschusses (+42,5 %) sowie der Stromproduktion von Erdgas (-9,3 %) und das Abschalten von 3 AKW’s (-49,8 %). Wir sehen, Windstrom ist mit einem Anteil von knapp 25 % die wichtigste Stromerzeugungsart. 2022 wurden insgesamt 11 GW PV und Wind in Deutschland zugebaut. Damit kann man die Stromproduktion von 1 Atomkraftwerk ersetzen.
Der Ausblick für 2023: Ich sehe weiterhin keine Gefahr für einen Stromblackout, höchstens durch Sabotage. Durch das Abschalten der letzten drei AKW’s wird sich 2023 der Stromimport- und Export ausgleichen, aber wir werden trotzdem kein Stromimport-Land.