Verbrenner-Aus und E-Fuels

Der Streit um Verbrenner-Aus zwischen der EU und der Bundesregierung ist vorbei. Sie haben sich geeinigt. Ab 2035 dürfen keine neuen Verbrenner Autos mit fossilen Kraftstoffen mehr zugelassen werden. Nur wenn sie nachweislich mit klimaneutralen E-Fuels betankt werden, gibt es eine Ausnahme. E-Fuels werden mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien, Wasser und CO2 aus der Luft hergestellt. Er kann damit fossile Kraftstoffe wie Benzin, Diesel oder Kerosin klimaneutral ersetzen. Der Nachteil, er ist und wird knapp bleiben und auch teuer. Porsche baute zusammen mit Siemens Energy eine Pilotanlage in Chile. Der Wirkungsgrad liegt bei ca. 13 % und die Herstellungskosten je Liter liegen bei dieser Anlage bei 9,71 Euro je Liter (ohne Transport, Steuern und Abgaben). Deshalb ist die derzeitige Diskussion um den Einsatz von E-Fuels im PKW Bereich nur Populismus und Irreführung der Menschen. Wir brauchen E-Fuels im Flugverkehr, Schiffsverkehr und vielleicht bei Sonderfahrzeugen, aber nicht im PKW Bereich. Hier ist das Elektro-Auto um das 6-fache effizienter. Würde man den Strom, der bei der Porsche Anlage in Chile erzeugt wird in das chilenische Stromnetz einspeisen und damit fossile Kraftwerke reduzieren, könnte man die 8-fache Menge CO2 einsparen. Aber wie Porsche sagt, ist dieser Kraftstoff vor allem für Porsche Fahrer, denn wer einen Porsche fährt, kann sich auch den teuren Sprit leisten. FDP-Chef Lindner fährt einen Porsche. Der in Chile erzeugte Sprit soll jetzt in Rennwagen eingesetzt werden.

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