
Der Marktwert für Solar- und Windstrom ist weiterhin sehr stabil und weit unter den Spitzenpreisen des Vorjahres. Anlagen über 100 kWp, die über einen Direktvermarkter den Strom vermarkten, bekommen den Marktwert bezahlt, soweit dieser über den anzulegenden Wert (EEG) liegt. Der September war ein weit, überdurchschnittlicher, sonnenreicher Monat mit einem Rekord an Solarerträgen. Der Windstromertrag war etwas schwach. Das merkt man dann an den Marktwert Solar und Wind. Der Marktwert für Windstrom ist deshalb im September auf 8,57 Cent/kWh gestiegen, während der Marktwert für Solarstrom leicht gefallen ist, obwohl der Spotmarktpreis gestiegen ist. Interessant sind die ersten Tage im Oktober, hier haben wir viel Wind und auch relativ viel Sonne. Das führt dazu, dass der allgemeine Spotmarktpreis um 2 Cent gegenüber dem September gefallen ist. Also viel Sonne und Wind ergibt einen niedrigeren Börsenstrompreis.
Der Strompreis für die Verbraucher setzt sich aus den drei Komponenten zusammen, Stromeinkauf, Netzentgelte und Steuern und Abgaben. 2024 müsste für die Verbraucher der Strompreis sinken, weil der Stromeinkauf wesentlich günstiger ist als im Vorjahr. Die Netzentgelte werden sich zwar erhöhen, aber unterm Strich müsste eine Entlastung rauskommen.