
Mit dem neuen Heizungsgesetz hat man auch viele negative Nachrichten über Wärmepumpen gehört. Ich habe meine Heizung im August 23 auf eine Wärmepumpe umgestellt.
Mein Haus mit 130 qm Wohnfläche wurde 2000 gebaut. Standard ca. kfW 55. Es wurde beheizt mit einem Holzpelletskessel (15 kW, kleiner gab es damals nicht), 36 qm Solarthermie mit einem 7.700 l Pufferspeicher und 24 qm Wandheizung verteilt auf die Räume. Heizkosten (1,5 to Pellets 450 €, Kaminkehrer 250 €, Strom für 6 Umwälzpumpen und zwei Motoren ca. 120 € und jährliche Wartung 150 €, gesamt 970 €). Am Hausdach hatte ich dann noch eine 3,75 kWp PV-Anlage aus dem Jahr 2000. Das habe ich alles ausgebaut, auch den großen Pufferspeicher und habe mir eine IDM-Wärmepumpe (2-8 kW) mit dem klimafreundlichen Kältemittel R-290 angeschafft (jetzt zwei Umwälzpumpen). Die Kosten der Wärmepumpe mit Einbau und Elektroanschluss betrugen 31.293 Euro. Vom Staat bekam ich 30 % Zuschuss. So blieben Kosten von 21.905 € übrig. Darin enthalten ist eine Kühlfunktion (Kosten ca. 1.700 €, ein Pufferspeicher 800 l mit 800 € und eine Frischwasserstation mit 1.700 €). Die Kühlfunktion würde ich mir heute zweimal überlegen, weil sämtliche Wärmeleitungen dadurch länger wurden und ich wegen Platzgründen eine zweite Etage brauchte. Die Wärmepumpe wurde auf auf den Platz des alten Pufferspeichers eingebaut (EG wegen Hochwassergefahr). Dafür habe ich jetzt eine Kellerraum mehr, den ich nicht brauche.
Auf dem Dach habe ich jetzt eine 14,7 kWp PV-Anlage mit einem 19 kWh Speicher jetzt im Dezember in Betrieb genommen. Insgesamt habe ich jetzt 23 kWp PV-Anlagen, davon 4 kWp auf der Nordseite.
Morgen schreibe ich dann über die Verbrauchswerte der neuen Wärmepumpe.