Spotmarktpreise Januar 2024

Die Strompreise an der Börse bleiben stabil auf niedrigen Niveau, auch wenn sie im Januar leicht gestiegen sind. Der allgemeine Spotmarktpreis an der Börse betrug im Januar 7,657 Cent. Der Preis für Windstrom lag bei 6,50 Cent und für Solar bei 7,54 Cent. Betreiber von Wind- oder Photovoltaikanlagen bekommen also diesen Preis, wenn der anzulegende Wert lt. EEG niedriger ist. Da aber die Spotmarktpreise für Solar und Wind schon seit längerem an der Börse niedrig sind, profitieren die Betreiber von PV- und Windanlagen kaum mehr von höheren Börsenstrompreisen. Ich gehe davon aus, dass mit dem weiteren Zubau von Wind und PV-Anlagen die Börsenstrompreise weiter sinken werden. Im Europäischen Vergleich liegen die Börsenstrompreise in Deutschland im unteren Bereich.

Photovoltaikbetreiber von Anlagen, die aus dem EEG rausfallen, sogenannte Ü20 Anlagen, bekommen für ihren eingespeisten Strom 2024 5,4 Cent je kWh.

Noch eine Klarstellung. Sind die Strompreise an der Börse derzeit länger als vier Stunden negativ, erhalten die Betreiber von Anlagen größer als 400 kWp keine Vergütung und auch keine Entschädigung. Die vier Stunden Regelung wird bis 2027 auf 1 Stunde herabgesetzt. Da die negativen Stunden zunehmen werden, ist dieser Faktor in den Ertragsplanungen zu berücksichtigen.

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