Stromerzeugung März 2024

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Der Anteil der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien lag im März bei 58,6 % vom Nettostromverbrauch, also etwas schwächer als im Januar und Februar. Für das erste Quartal lag der Prozentsatz bei knapp über 60 %. Im März war der Windstrom mit gut 30 % schwächer, während Solar, Biomasse und Wasser zunahmen. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Solarstromproduktion, obwohl man das Gefühl hatte, die Sonne kommt gar nicht raus. Kohlestrom verringerte sich gegenüber dem März 2023. Interessant ist der Rückgang des Nettostromverbrauchs. Neben der warmen Witterung könnte ein weiterer Grund der direkt verbrauchte Solarstrom sein, der nicht mehr über das Stromnetz fließt. Derzeit gibt es in Europa ein Überangebot an Strom, obwohl, das Anfang 2023 in Finnland in Betrieb gegangene neue Atomkraftwerk für sechs Wochen wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten abgeschaltet wurde. Ebenso fünf der neun AKW’s in Großbritannien und acht in Frankreich. Im März nahm der Importüberschuss auf gut 2 TWh zu. Das kommt daher, weil es billiger ist, Windstrom aus Dänemark und Erdgasstrom aus den Niederlanden zu importieren als unsere Kohlekraftwerke laufen zu lassen. Kohlestrom ist derzeit der teuerste Strom.

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