
Grafik: Stromproduktion Juli 2024
Im Juli 24 gab es einen Solar-Rekord. Die PV-Anlagen erzeugten 9,46 TWh Solarstrom, das bedeutet ein Anteil von 25 % des Netto-Stromverbrauchs. Das waren fast 20 % mehr als im Juli vor einem Jahr. Erstmals erzeugten PV-Anlagen in einem Monat deutlich mehr Strom als die Windanlagen. Das lag vor allem an dem deutlichen Zuwachs von PV-Anlagen im letzten Jahr mit 14 GWp. Der Juli war ein windschwacher Monat. Durch den niedrigen CO2-Preis von 67 Euro je Tonne ist Braunkohlestrom wieder billiger als Erdgasstrom. Deshalb nahm die Braunkohleverstromung gegenüber dem Vorjahresmonat um 18 % zu. Insgesamt erzeugten die Erneuerbaren Energien im Juli 60,6 % des Nettostromverbrauchs. Der Anteil verbleibt stabil bei rund 60 %. Der Stromverbrauch nimmt jetzt jeden Monat wieder leicht zu, dass liegt an den mittlerweile günstigen Strompreis.
Der Strompreis an der Börse betrug im Juli 6,77 Cent, bleibt also auf niedrigen Niveau.