Stromproduktion Januar 2025

Der Windstrom schwächelt weiter. So das Ergebnis der Stromerzeugung im Januar 2025. Insgesamt betrug der Anteil des Erneuerbaren Stroms 51,5 % am Nettostromverbrauch. Im Januar 2024 betrug der Anteil noch 59 %. Auffallend war der Rückgang des Windstroms um 18 %. Der Anteil des Windstroms betrug aber trotzdem noch 35,5 % am Nettostromverbrauch. Das wurde vor allem durch eine höhere Erdgasverstromung (+17 %) ausgeglichen. Auch die solare Stromerzeugung erhöhte sich um 15 % aber im Januar auf einen niedrigeren Niveau. Die Kohleverstromung blieb gleich. Auffallend auch der leichte Rückgang der Stromerzeugung aus Biomasse und Wasserkraft. Da 2024 insgesamt 2.400 Windanlagen mit 14 GW genehmigt wurde und diese in den nächsten zwei Jahren gebaut werden, wird sich die Windstromerzeugung auch bei schwachen Wind wieder erhöhen. Der Import-Überschuss bewegte sich auf einen niedrigen Niveau mit 0,5 TWh.

Der Strompreis an der Börse (day ahead) blieb weiterhin mit 11,41 Cent je kWh weiterhin relativ hoch. Diesen Preisanstieg beobachten wir schon seit Oktober 2024.

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