Stromproduktion Februar 2025

Grafik: Stromproduktion in Säulen dargestellt

Man muss bis zum März 2022 zurückblättern, um eine ähnlich schwache Windproduktion zu sehen, wie im Februar 2025. Der Anteil des erneuerbaren Stroms betrug im Februar nur 42,4 %. Im März 2022 waren es 42 %. Im Vorjahresmonat waren es 62 %. Schuld daran war der schwache Wind. Der Windstrom betrug nur 60 % von der Produktion des Vorjahreszeitraums. Das konnte das Plus von 33 % beim Solarstrom nicht ausgleichen. Auch der Strom aus Biomasse und Wasserkraft ging etwas zurück. 2025 wird wohl ein trockenes und sonniges Jahr werden. Ausgeglichen wurde der fehlende Windstrom durch mehr Kohle- und Erdgasstrom. Da aber Erdgas zurzeit sehr teuer ist, stieg der Börsenstrompreis auf 12,85 Cent/kWh. Strom aus den Nachbarländer war aber auch nicht günstiger, deshalb der hohe Anteil Kohle- und Erdgasstrom. Der Importüberschuss betrug nur 3 % und kam zu 60 % aus Dänemark. Dänemark importierte aber ebenfalls den Strom aus Schweden und Norwegen. Die Marktwerte für Wind- und Solarstrom werden deshalb im Februar bei über 10 Cent/kWh liegen.

Fazit: Der Strompreis hängt vor allem an dem Anteil Wind- und Solarstrom ab. Da 2024 über 2.300 Windanlagen (12 GW) genehmigt wurden, wird sich schon wegen der höheren Anlagenzahl von Windanlagen, der Windstrom zunehmen.

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