
Die Zeiten der hohen Spotmarktpreise, wie wir sie bisher in diesem Winter gesehen haben, sind vorbei. Der Spotmarktpreis für Solar fiel im März 2025 auf 5,03 Cent je kWh, das ist weniger als die Hälfte vom Februar 2025. Der Spotmarktpreis Wind pendelte sich auf 7,51 Cent ein. Der starke Rückgang bei Solar hing auch damit zusammen, dass ausgerechnet an den beiden letzten Wochenenden im März die hohe Solarstromproduktion auf einen schwachen Verbrauch fiel. Es kommt also immer auch auf den Wochentag drauf an, wann wir eine hohe Solarstromproduktion haben.
Die nächsten Monate werden spannend. Wir haben bereits jetzt eine sehr trockene Zeit. Der Rhein hat Niedrigwasser. Die importierte Steinkohle wird über die Schiffe ins Ruhrgebiet befördert. Durch das Niedrigwasser wird der Transport teurer und damit automatisch die Stromproduktion aus Steinkohle. Wenn dann noch die französischen Atomkraftwerke oder auch deutsche Kohlekraftwerke wegen fehlenden Kühlwasser runtergeregelt werden, kann der Strompreis schnell wieder steigen. Dann sind wir froh um jede PV- und Windanlage.