
Grafik: Stromerzeugung in Säulen dargestellt.
Der Juli 2025 war geprägt von überdurchschnittlich viel Niederschlag und einer unterdurchschnittlichen Sonnenscheindauer. Auch die Windverhältnisse waren schwach. Dennoch deckten die Erneuerbaren Energien 58,7 % des Nettostromverbrauchs und erreichten damit denselben Anteil wie im Juli des Vorjahres. Obwohl in den letzten 12 Monaten ca. 15 GW Solarkapazität (etwa 15 %) dazu gebaut wurde, lag die solare Stromerzeugung mit 9,07 TWh 5 % geringer als ein Jahr zuvor. Trotzdem überholte die solare Stromerzeugung im Juli die Windstromerzeugung. Diese erhöhte sich leicht auf 9,7 TWh. Diese Erhöhung resultiert aus dem Zubau. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft und Biomasse blieb weitgehend konstant. Da der Importüberschuss bei gleichbleibenden Stromverbrauch zurückging, stieg der Anteil der fossilen Stromerzeugung leicht an.
Auffällig im Juli war der deutliche Anstieg des Börsenstrompreises: Er lag mit 8,78 Cent pro Kilowattstunde deutlich über dem Vorjahreswert von 6,77 Cent. In der Folge steigen auch die Marktwerte für Solar- und Windstrom spürbar – ein Trend, der sich voraussichtlich bis zum Jahresende fortsetzen wird.