
Bild: Markus Söder und Minister Bernreiter bei der PV-Inbetriebnahme
Für ein hübsches PR-Bild haben Markus Söder und Minister Bernreiter eine 210-kWp-Photovoltaikanlage feierlich eingeweiht – nicht etwa auf einem Dach oder einem Acker, sondern über einer Staatsstraße. Offiziell heißt es: Man wolle testen, ob sich so eine Überbauung rechnet.
Die nackten Zahlen sprechen Bände: 4,2 Millionen Euro Steuergeld für gerade einmal 210 kWp. Das sind absurde 20.000 Euro pro kWp – während Solarparks für rund 400 Euro pro kWp gebaut werden. Jede erzeugte Kilowattstunde kostet hier über 2 Euro. Mit anderen Worten: ein Projekt, das von Anfang an wirtschaftlicher Irrsinn war. Dafür hätte man keinen Millionenbetrag verbrennen müssen – ein Taschenrechner und ein Funken Verstand hätten gereicht um erkennen zu können, dass sich sowas niemals rechnet.
Statt sinnvoll in Speicherprojekte oder bidirektionales Laden von Elektroautos zu investieren, werden hier Millionen in ein Schaufensterprojekt gesteckt, das einzig und allein dem Zweck dient: schöne Bilder für die Kameras. Für die Energiewende bringt das nichts – für die Selbstdarstellung der Staatsregierung umso mehr.