Stromproduktion im August 2025

Grafik: Stromproduktion in Säulen dargestellt.

Im August lag die Sonneneinstrahlung um 19 % über dem langjährigen Durchschnitt, die Niederschläge waren um 30 % geringer und die Temperaturen um 1,6 Grad höher.
Die Solarstromerzeugung erreichte dadurch mit 9,94 TWh (109 % des August-Mittels) einen neuen Höchstwert. Gleichzeitig fiel die Windstromerzeugung mit 7,14 TWh (83 %) erneut deutlich unter die Erwartungen – wie bereits im August 2024. Auch Biomasse, Wasserkraft und Kohlestrom lagen leicht unter dem Vorjahresniveau.

Auffällig ist zudem ein um 3 % geringerer Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahresmonat. Dank der starken Solarstromproduktion erreichten die erneuerbaren Energien einen Anteil von 61 % an der Nettostromerzeugung. Der geringere Stromverbrauch erklärt sich zum Teil auch mit dem immer steigenden Eigenverbrauch des Solarstroms. Dies macht bereits über 3 % des Verbrauchs aus.

Da zur Netzstabilität fossile Kraftwerke weiterhin am Netz bleiben mussten, kam es zu 64 Stunden mit negativen Strompreisen an der Börse. Der Monatsmarktwert Solar sank deshalb von 6 Cent im Juli auf 3,8 Cent/kWh im August. Der Monatsmarktwert Wind lag bei 6,8 Cent/kWh. Für September wird ein erneuter Anstieg der Marktwerte erwartet.

Betrachtet man die ersten acht Monate des Jahres, so war die Sonneneinstrahlung in den letzten 25 Jahren nur in drei Jahren höher. Bei der Windenergie hingegen zeigt sich bislang das schwächste Jahr im gleichen Zeitraum.

Hinterlasse einen Kommentar