
Bild: Karte mit den vorgesehenen Flächenanteil
Was hätte man sich an Arbeit und Bürokratie ersparen können, wenn Aiwanger und Söder schon früher auf uns gehört hätten. Endlich hat Bayern meinen zwei Jahre alten Vorschlag aufgegriffen, die Windvorrangflächen nicht gleichmäßig über ganz Bayern zu verteilen, sondern nach der Windhöffigkeit festzulegen. Bereits 2024 habe ich im Regionalen Planungsverband „Donau-Wald“ vorgeschlagen, in den Regionen Bayerns mit besseren Windverhältnissen mehr Vorrangflächen auszuweisen und in Regionen mit geringerer Windhöffigkeit entsprechend weniger Flächen festzulegen. In der Sitzung vom 10. Juli 2025 habe ich diesen Vorschlag erneut eingebracht; er ist im Sitzungsprotokoll nachzulesen. Von unserem bayerischen Wirtschaftsminister wurde dies jedoch stets abgelehnt.
Neue Aufteilung:
Es gibt einen bayerischen Windatlas, in dem man die Windgeschwindigkeiten in den einzelnen Regionen grob ablesen kann. In Unter-, Mittel- und Oberfranken weht der Wind deutlich stärker. Deshalb werden dort künftig 2,1 % der Landesfläche als Vorranggebiete festgelegt, während der Anteil in Südbayern auf bis zu 1,3 % sinkt. Im Regionalen Planungsverband Donau-Wald sind es nun 1,4 % statt zuvor 1,8 %. Leider kommt diese Einsicht sehr spät und hat dadurch Bürgerinitiativen zusätzlichen Auftrieb gegeben.
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