
Grafik: Die 10 meistgekauften E-Autos
Der Skoda Elroq behauptet weiterhin die Spitzenposition, der VW-Konzern dominiert den deutschen E-Auto-Markt, und erstmals schafft es ein chinesischer Hersteller in die Top 10. So lässt sich die Entwicklung des E-Auto-Markts im Februar 2026 in einer Schlagzeile zusammenfassen.
Im Februar 2026 wurden insgesamt 46.275 batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) neu zugelassen. Das entspricht einem Marktanteil von 22 % am Gesamtmarkt. Damit bleibt der Anteil gegenüber den Vormonaten stabil. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet dies jedoch einen Zuwachs von 29 %. Im Gegensatz dazu gingen die Zulassungen von Benzinern um 15 % und von Dieselfahrzeugen um 3 %zurück. Der gesamte Automarkt konnte im Februar insgesamt leicht um 3,8 % zulegen.
Der Skoda Elroq konnte seinen Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten, dem VW ID.3, sogar noch ausbauen. Dahinter folgen der VW ID.7, der Skoda Enyaq, der VW ID.4/5sowie der Audi A6 e-tron. Aus dem Mercedes-Portfolio schaffen es nur der CLA sowie bei BMW der Mini in die Top 10. Auch der Tesla Model Y ist auf Platz 9 vertreten. Für eine Überraschung sorgt schließlich der BYD Dolphin, der als erstes chinesisches Modell den Sprung in die Top 10 schafft.
Im Februar war von der neuen E-Auto-Prämie noch wenig zu spüren. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich deren Effekt erst in den kommenden Monaten deutlicher zeigt. Man wartet immer noch auf die genauen Richtlinien. Aktuell sieht es so aus, als würden viele Elektroautos tatsächlich um den vollen Prämienbetrag günstiger angeboten werden.
Damit sind die Anschaffungskosten kaum noch ein Argument gegen den Kauf eines Elektroautos. Zudem könnten die infolge des Iran-Kriegs steigenden Kraftstoffpreise auch letzte Zweifel an der Elektromobilität ausräumen. Die Strompreise an der Börse sind bislang – auch dank des hohen Anteils erneuerbarer Energien – nicht gestiegen.