
Karte zeigt die durchschnittlichen Börsenstrompreise in Europa für März 2026
In Deutschland lag der durchschnittliche Börsenstrompreis (Day-Ahead) im März bei 9,93 Cent pro kWh und damit im europäischen Mittelfeld. Besonders niedrig war der Börsenstrompreis erneut in Spanien und Portugal mit rund 4 Cent pro kWh sowie in den skandinavischen Ländern mit viel Wasserkraft.
Am höchsten war der Börsenstrompreis in Italien mit etwa 14 Cent pro kWh. Hauptursachen dafür sind der geringe Anteil erneuerbarer Energien (32 %) sowie die starke Abhängigkeit von Erdgas. Dabei verfügt gerade Italien über ein enormes Potenzial für Solar- und Windenergie.
Auch in vielen osteuropäischen Ländern mit einem geringeren Anteil erneuerbarer Energien lag der Strompreis höher als in Deutschland. Daraus ergibt sich auch für den März ein klarer Zusammenhang: Je mehr Solar- und Windstrom im Netz verfügbar ist, desto günstiger kann Strom an der Börse werden.
Hier die Karte mit den Anteil erneuerbaren Stroms im März 2026:
