Windräder schützen den Wald

Zum Leserbrief von Herrn Hemuth Markowski, Essenbach „Weitere Zerstörung der Landschaft“, Mittwoch, 10.11.2021

Zur Versachlichung der Debatte über Windräder im Wald. Ein ha Wald bindet jährlich 10 bis 12 Tonnen CO2. Eine Windenergieanlage verhindert jährlich den Ausstoß von 3.000 Tonnen CO2. Die für den Bau der Windenergieanlage benötigte Energie ist in spätestens 12 Monaten wieder eingespielt. Die Lebensdauer einer Windenergieanlage beträgt laut TÜV 30 bis 35 Jahre. Jede kWh Windstrom verbilligt laut Leipziger Strombörse den Strompreis für die Verbraucher, denn die Herstellungskosten sind billiger als Kohle- oder Erdgasstrom. Wird die Windenergieanlage nicht im Wald gebaut, wird sie nirgends gebaut. In Wiesenfelden haben wir zwei Windenergieanlagen im Wald, ich habe noch niemanden jammern hören, dass diese das Landschaftsbild verschandeln. Mit dem Fernglas kann hier jeder selber sehen, dass keine Insekten an den Flügeln kleben, denn sonst wären sie schwarz. Man sollte endlich begreifen, dass jede kWh Windstrom das Klima und damit automatisch auch den Wald schützt. Wer gegen Windräder im Wald ist, arbeitet gegen die Erhaltung der Natur.

Josef Gold, Kirchroth
ÖDP Kreisrat

Veröffentlicht von gswjogo

Fachgebiet: Erneuerbare Energien, Energiewende

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