
Auch im Februar erreichte die Stromproduktion aus Sonne, Wind, Bio und Wasser mit 51,17 % des Nettostromverbrauchs wieder über 50 %. Windstrom, mit einem Anteil von 31 %, lierferte dabei den meisten Strom. Der Exportüberschuss lag bei 7,6 %. Frankreich benötigt immer noch eine Menge Strom aus Deutschland. Dieser wurde diesmal mit Kohle und Gas bereitgestellt. Die Windstromproduktion im Februar war 50 % niedriger als im Januar. Bei unserem GSW Anlagen erzeugten die Windenergieanlagen im Februar 10 % der geplanten Jahreserzeugung, im Januar waren es 14 %. In den nächsten Monaten wird der Solarstrom seinen Anteil jeden Monat steigern. Der Strompreis an der Börse war im Februar um ca. 1,5 Cent/kWh höher als im Januar. Das lag am geringeren Windangebot.
Warum braucht Frankreich immer noch Strom von uns? Die hatten doch ihre Atomkraftwerke abgeschaltet weil ihre Flüsse überhitzten. Das ist doch nun im Winter nicht mehr der Fall. Wie wollen die denn dann über den nächsten Sommer kommen?
Der Exprotüberschuss nach Frankreich betrug 2,35 TWh, also mehr als unsere Atomstromproduktion. Trockenheit ist nur ein Problem der französischen AkW’s. Derzeit glaube ich stehen wegen Reparatur, Wartung etc. 20 AKW (von 56). Gerade die Raparaturen ziehen sich hin, weil immer wieder neue Probleme auftauchen. Ich bin selber gespannt wie es in Frankreich weitergeht. Zumindest haben sie jetzt einen großen Offshore Windpark in Betrieb genommen und auch Solarmäßig tut sich was.
Danke für die Einschätzung. Eigentlich hätten die ja wirklich Zeit genügend gehabt die Wartungen und Reparaturen während den Klimabedingten Problemen durchzuführen. Wenn da aber immer weitere Probleme auftreten, dann kann man nur Beten, dass da kein wirkliches Problem auftritt, und wenn, dass dann der Wind etwa aus Nord-Ost kommt!