
Im August erzeugten die Erneubaren 53,37 % des Nettostromverbrauchs in Deutschland. Dabei hatten wieder der Wind- und Solarstrom den größten Anteil . Beide Erzeugungsarten erzeugten mehr Strom als Braunkohle. Interessant ist der Vergleich mit dem August 2022. Der Stromerbrauch ging um 6 % zurück. Windstrom legte hier um 50 % zu, ebenso Wasserkraftstrom mit + 38 %. Die Sonneneinstrahlung war im August 2023 schwach, Solarstrom minus 11 %. Den größten Rückgang mit über 50 % war bei Kohlestrom zu verzeichnen. Kohlestrom ist mittlerweile einfach zu teuer. Erdgas legte um 34 % zu. Der Rückgang des Kohlestroms wurde mit Windstrom und Stromimporten ausgeglichen. Durch den Rückgang des Kohlestrom und der Einsparung von Strom, werden im Stromsektor die Klimaziele der Bundesregierung erreicht.
Der Börsenstrompreis (Spotpreis) ging von 46,5 Cent/kWh im August 2022 (kein Schreibfehler) auf 9,4 Cent/kWh im August 2023 zurück. Der monatliche Spotmarktpreis für Solar- und Windstrom wird deshalb im August zwischen 7 und 8 Cent liegen. Damit liegt der Preis um ca. 2 Cent über den Preis vom Juli 2023. Das liegt daran, dass wir im Juli über 64 % erneuerbaren Stromanteil hatten. Wind- und Solarstrom waren im Juli deutlich besser als jetzt im August, dadurch war der Börsenstrompreis im Juli billiger.