
Grafik: Die 10 meistzugelassenen neuen E-Autos
VW hat im April bei den zehn meistzugelassenen Elektroautos wieder die Spitzenposition übernommen, nachdem im März überraschend das Tesla Model Y den ersten Platz belegt hatte. Der VW ID.3 war mit 3.518 Neuzulassungen das erfolgreichste E-Auto des Monats. Dahinter folgten seine Halbbrüder, der Škoda Elroq mit 3.341 sowie der Škoda Enyaq mit 2.790 Fahrzeugen. Auf Platz vier lag der größere Bruder des ID.3, der VW ID.7, mit 2.541 Zulassungen.
BMW erreichte mit dem iX1 2.421 Neuzulassungen, Mercedes-Benz kam mit dem CLA auf 2.385 Fahrzeuge. Danach folgte das Duo VW ID.4 / ID.5 noch vor dem Sieger des Vormonats, dem Tesla Model Y. Erstmals schaffte es mit dem Hyundai Inster auch ein koreanisches Modell unter die zehn meistverkauften Elektroautos. Den kompakte Stromer gibt es ab 25.000 Euro aufwärts. Den zehnten Platz belegte der Audi A6 e-tron.
Im April 2026 wurden insgesamt 64.350 batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) neu zugelassen. Das entsprach einem Marktanteil von 25,8 Prozent und einem Zuwachs von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Gegensatz dazu gingen die Neuzulassungen von Benzinern um 21 Prozent und von Dieselfahrzeugen um 14 Prozent zurück.
Insgesamt stammen diesmal sechs der zehn erfolgreichsten Modelle aus dem Volkswagen-Konzern. In den vergangenen Monaten waren es meist sieben Modelle. Bei den Gesamtzulassungen nach Marken überholte der chinesische Hersteller BYD mit 4.705 neu zugelassenen Elektroautos sogar Tesla, das auf 3.149 Fahrzeuge kam. Da sich die BYD-Zulassungen jedoch auf mehrere Modelle verteilten, schaffte es keines davon in die Top Ten.
Neben Norwegen mit einem Elektroauto-Anteil von über 97 Prozent nehmen inzwischen auch die Märkte in Schweden und Dänemark mit Anteilen von rund 70 Prozent deutlich Fahrt auf. Um ähnliche Werte zu erreichen, muss Deutschland beim Ausbau der Elektromobilität noch deutlich zulegen.