
Karte zeigt die durchschnittlichen Börsenstrompreise in Europa für April 2026 (Energy-Charts.info
In Deutschland lag der durchschnittliche Börsenstrompreis (Day-Ahead) im April bei 7,85 Cent pro kWh und damit im europäischen Mittelfeld. Besonders niedrig war der Börsenstrompreis erneut in Schweden, Finnland, Spanien, Portugal und Frankreich mit rund 4 Cent pro kWh.
Im Januar lag der Börsenstrompreis in Deutschland noch bei 11 Cent/kWh. Er ist also trotz des Iran-Konflikts um 3,15 Cent gefallen. Man rechnet, dass der Preis in den kommenden Sommermonaten noch weiter fallen wird. Anders als 2022, als Russland die Gaslieferung nach Deutschland stoppte und dadurch der Börsenstrompreis durch die Decke ging, wirkt sich der Iran-Konflikt nicht auf die Börsenstrompreise aus. Am höchsten war der Börsenstrompreis in Italien mit etwa 12 Cent pro kWh. Hauptursachen dafür sind der geringe Anteil erneuerbarer Energien sowie die starke Abhängigkeit von Erdgas. Dabei verfügt gerade Italien über ein enormes Potenzial für Solar- und Windenergie.