Börsenstrompreise Juli 2026

Grafik zeigt die allgemeinen Spotmarktpreise sowie Marktwerte Solar und Wind

Interessant ist der Vergleich der Börsenstrompreise vor dem Iran-Konflikt mit den Preisen im Juli 2026, sowie der Vergleich bei Beginn der Hitzeperiode im Juni ebenfalls zum Juli. Der Iran-Konflikt hat offenbar keinen Einfluss auf die Marktwerte Solar- und Windstrom. Gegenüber dem Vorjahresmonat sind die Werte nahezu unverändert. Der allgemeine Spotmarktpreis ist dagegen gegenüber Juli 2025 um knapp 2 Cent pro kWh gestiegen. Ursache dafür ist vor allem der höhere Gaspreis. Vergleicht man den Juli-Preis jedoch mit der Zeit vor dem Iran-Konflikt, ist der Spotmarktpreis nahezu unverändert. Das ist bemerkenswert, denn fossile Energieträger sind in diesem Zeitraum teilweise um 35 bis 100 % teurer geworden.

Durch die hohe Sonneneinstrahlung verringerte sich der Marktwert für Solarstrom im Juli auf 5,23 Cent pro kWh, der Marktwert für Windstrom lag bei 8,60 Cent pro kWh.

In Europa werden zurzeit 12 Atomkraftwerke gedrosselt betrieben oder wurden ganz abgeschaltet. Nachdem jetzt in Frankreich das größte AKW and er Küste teilweise abgeschaltet wurde, weil Algen die Filter für das Kühlwasser verstopfen, liegt der französische Börsenstrompreis derzeit über dem deutschen.  In der KW 33 hat Deutschland innerhalb Zentraleuropa nach Griechenland derzeit den niedrigsten Börsenstrompreis. Eine kleine Sensation.

Veröffentlicht von gswjogo

Fachgebiet: Erneuerbare Energien, Energiewende

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