Einbau von Heizungen 1. Halbjahr 2026

Grafik: Heizsysteme in Säulen dargestellt

Der Einbau von Wärmepumpen legt kräftig zu und der Heizungsmarkt zieht wieder an. Im 1. Halbjahr 2026 wurden 19 % mehr Heizsysteme eingebaut als im gleichen Vorjahreszeitraum. Für diesen Zuwachs sind aber ausschließlich nur die Wärmepumpen verantwortlich.

Mit 194.500 eingebauten Wärmepumpen wurden im 1. Halbjahr 2026 ein Plus von 40 % erreicht. Bis zum Jahresende könnten es 400.000 werden. Da die Förderung von Wärmepumpen jedem Halbjahr sinkt, könnte es zum Jahresende nochmals einen Boom geben, nachdem das neue Heizungsgesetz mit der Biotreppe große Risiken für Gas- und Ölheizungen mit sich bringt.

Warum im 1. Halbjahr trotzdem noch 134.000 Gasheizungen eingebaut wurden, ist für mich schwer nachvollziehbar, denn ab 2045 darf kein fossiles Gas mehr verbrannt werden. Ölheizungen spielen aktuell mit 9,500 Stück keine Rolle mehr. Auch der Einbau von Biomasseheizungen gingen um 1 % auf 14.000 Stück zurück.

Seit dem 21. Juli 2026 kann die neue Heizungsförderung beantragt werden. Gleichzeitig wurde der Höchstbetrag der förderfähigen Kosten von 30.000 € auf 28.000 € gesenkt. Mit jedem weiteren Halbjahr wird der Höchstbetrag um 750 € reduziert. Wer also überlegt, seine Heizung auszutauschen, sollte sich beeilen. Die Förderung wird schrittweise geringer.

Noch ein Hinweis: Mit einer Wärmepumpe kann man auch kühlen. Das machen wir in unserem Büro und auch ich zu Hause.

Veröffentlicht von gswjogo

Fachgebiet: Erneuerbare Energien, Energiewende

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